23.10.2020: EUTB - Förderung für den Kreis Gütersloh bis 2022 verlängert

Bundesregierung fördert Verlängerung der EUTB-Beratung (Die Glocke)

Große Freude über Post aus Berlin: Die Bundesregierung fördert die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) im Kreis Gütersloh für weitere zwei Jahre. Mindestens bis Ende 2022 kann das dreiköpfige Beratungsteam Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen Wege weisen, auf denen sie eine möglichst optimale Unterstützung erhalten.

„Die Nachfrage in der Beratungsstelle ist sehr groß, die Themen sind sehr vielfältig. Das zeigt, wie wichtig dieses Angebot für die Menschen im Kreis Gütersloh ist“, betont Nadine Beyerbacht, Geschäftsleitungsmitglied der Diakonischen Stiftung Ummeln. Die Stiftung ist gemeinsam mit dem Verein VKM – für Menschen mit Förderbedarf Träger der Beratungsstelle in Gütersloh.

Auch VKM-Geschäftsführerin Kristina Witschel freut sich über die Verlängerung der Förderung. „Wir alle haben sehr viel Herzblut in das Projekt investiert, um benachteiligte Menschen im Kreis Gütersloh zu unterstützen. Es ist wunderbar, dass unser Beratungsteam seine Arbeit fortsetzen kann.“.

Neutral, unabhängig, kostenlos
Seit 2018 berät die EUTB im Kreis Gütersloh ratsuchende Menschen in vielen Fragen rund um das Thema Leben mit Behinderung. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die neutrale, unabhängige Beratung. Das Angebot ist für Ratsuchende kostenlos.

„Viel gefragte Themen sind zum Beispiel Informationen rund um Pflegeleistungen oder den Schwerbehindertenausweis, Entlastung für Eltern von Kindern mit Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung sowie finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten“, berichtet Sophie Wessel. Die Teilhabeberaterin führt mit ihren Kolleginnen Tanja Greiner und Anja Roy Chowdhury die Beratungen durch.
Zu erreichen ist das Beraterteam telefonisch unter 0 52 41/70 89 085 sowie per E-Mail unter info@teilhabeberatung-guetersloh.de.

Insgesamt sind im Rahmen eines Förderprogramms der Bundesregierung deutschlandweit rund 500 EUTB-Beratungsstellen aufgebaut worden. Das Programm läuft zunächst bis 2022.